Informationen für Benutzer anderer Schergeräte, Pulvertester und Fließfähigkeitstester
Sie arbeiten bereits mit einem Gerät zur Bestimmung der Fließfähigkeit, einem Pulvertester oder Fließfähigkeitstester, oder gar mit einem Schergerät? Auch für Sie sind unsere Ringschergeräte sicherlich eine vorteilhafte Alternative. Und zwar aus folgenden Gründen:
Angenommen, Sie arbeiten mit einem
Fließfähigkeitsmeßgerät (kein Schergerät;
Schergeräte s. weiter unten):
- Mit einem Ringschergerät bestimmen Sie klar definierte physikalische Größen wie z.B. Fließfähigkeit, Schüttgutfestigkeit, innere Reibung, Schüttgutdichte etc.. Mit vielen sogenannten einfachen Meßgeräten bestimmt man dagegen willkürlich definierte Größen, die zum einen nicht quantitativ angewendet werden können, zum anderen auf weiteren Einflußgrößen, z.B. Fluidisierbarkeit, beruhen. Hieraus können sich krasse Fehlinterpretationen ergeben.
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Die Fließfähigkeit, die Sie mit dem Ringschergerät messen,
ist das Verhältnis der auf ein Pulver oder Schüttgut einwirkenden
Verfestigungsspannung und der sich daraus ergebenden Festigkeit des
Schüttgutes. Diese Fließfähigkeit beschreibt genau das
übliche Problem, nämlich ein Schüttgut aus der Ruhe heraus
zum Fließen zu bringen.
- Mit unseren Ringschergeräten der Serie RST-01 lassen sich alle Pulver und Schüttgüter mit Partikelgrößen bis ca. 5 - 10 mm (variiert je nach Partikelgrößenverteilung) untersuchen, von hochdispersen Pulvern wie Ruß oder Titandioxid bis hin zu Kunststoffgranulaten, Zement oder auch feuchten Schüttgütern wie Klärschlamm oder Lehm. Das Ringschergerät RST-XS ist für feine Pulver (bis max. 0.5 .. 1 mm) geeignet.
- Unsere Ringschergeräte sind richtige Schergeräte. Schergeräte sind die Standardmeßgeräte der Schüttguttechnik.
- Das automatische Ringschergerät nimmt Ihnen nicht nur die Durchführung der Messung ab, sondern auch die Auswertung. Im Prinzip muß nach der Messung nur die Fließfähigkeit vom Bildschirm abgelesen werden. Die neue Software RST-CONTROL 95 beinhaltet jahrelange Erfahrung mit Schüttgutuntersuchungen an unterschiedlichen Schüttgütern und mit unterschiedlichen Geräten, so daß schon nach minimaler Einarbeitung brauchbare Ergebnisse erzielt werden.
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Die Fließeigenschaften werden bei dem Spannungsniveau gemessen, das
für die Anwendung relevant ist.
- Möglichkeit der Messung der Verfestigung des Schüttgutes bei längerer Lagerzeit (Zeitverfestigung, Caking).
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Möglichkeit der Messung der Wandreibung (Reibung
Schüttgut/Wandmaterial)
Angenommen, Sie arbeiten bereits mit einem anderen Schergerät:
- Mit unseren Ringschergeräten läßt sich ein Fließort in typischerweise 10 bis 20 Minuten messen, wobei diese Zeit produktabhängig ist. Das manuell zu bedienende Gerät RST-01.01 muß während dieser Zeit bedient werden (Gewichte auflegen und abnehmen, Antriebsmotor schalten), während die automatischen Ringschergeräte RST-01.pc und RST-XS nach dem Starten den Fließort selbständig messen und gleichzeitig auswerten. Die automatischen Ringschergeräte sind sogar in der Lage, das Auftreten des Slip-Stick-Effektes zu erkennen und die Messung dann in geeigneter Weise durchzuführen.
- Mit den Ringschergeräten der Serie RST-01 lassen sich alle Pulver und Schüttgüter mit Partikelgrößen bis ca. 5 ... 10 mm (variiert je nach Partikelgrößenverteilung) untersuchen, von hochdispersen Pulvern wie Ruß oder Titandioxid bis hin zu Kunststoffgranulaten, Zement oder auch feuchten Schüttgütern wie Klärschlamm oder Lehm. Auch sehr elastische Schüttgüter lassen sich untersuchen, da der zur Verfügung stehende Scherweg praktisch unbegrenzt ist. Das Ringschergerät RST-XS ist für feine Pulver (bis max. 0.5 .. 1 mm) geeignet.
- Nicht nur Fließorte, sondern auch Wandfließorte und Zeitverfestigung, Verdichtbarkeit und Abrieb lassen sich mit dem Ringschergerät messen.
- Das Ringschergerät erfordert keine manuelle Vorverfestigung (z.B. "Twisten") der Schüttgutprobe. Das stationäre Fließen wird nach hinreichender Anscherzeit stets erreicht. Eine Überverfestigung der Probe ist unmöglich, da die Probe lose eingefüllt und nicht vorverfestigt wird. Ein lästiges und zeitaufwendiges Durchführen von Vorversuchen entfällt somit. Neben der drastischen Verkürzung der Zeit für die Messung eines Fließortes wird hierdurch auch eine deutlich bessere Reproduzierbarkeit erzielt.
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Zuletzt geändert am 30. Oktober 2005.